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Überleben – gegen alle Widrigkeiten

In diesem Artikel möchte ich Ihnen neben ein paar Weisheiten einen Gedanken präsentieren, den mir gleich als 16-Jährige jemand gesagt hat und an den ich im Laufe meines Lebens immer einmal wieder denken muss.

Doch erst einmal ein paar Gedanken zum Thema, wie man sich selbst mehr liebhaben kann und sich Neidern oder Konkurrenten gegenüber durchsetzen kann:

Selbsthass zerstört viel

  1. unsere Achtsamkeit, die wir uns selbst schenken,
  2. unseren Respekt uns gegenüber
  3. sowie die Verlässlichkeitswirkung anderen Personen gegenüber.

Wann sich gern Selbsthass einstellt:
Zuverlässigkeit in Bezug auf Pünktlichkeit/Erreichbarkeit

Wir kommen zu spät und informieren unseren Meetingpartner nicht, obwohl wir das Treffen nicht vergessen haben. Oft befinden wir uns dabei in einem Schlendrian, der uns nach unten zieht: Wir gehen Reizen wie Musik, Telefonaten oder Natur-Anblicken nach, anstatt uns mit der Realität zu konfrontieren: Er/sie wartet dringend auf unsere Antwort und verzeiht es uns nicht oder nur sehr schlecht, wenn wir nicht antworten bzw. auf andere Art und Weise ein Lebenszeichen von uns geben. Vielleicht befinden wir uns gerade im Clinch mit irgendeiner Person oder einem Unternehmen und stellen uns „tot“, sodass wir uns auch die Reaktion auf die Bemuehungen dieser Person verkneifen. Manchmal ist es wirklich schwierig, Prioritäten zu setzen: Die altbekannte Person mit aktuellen Infos versorgen oder dem relativ neuen Geschäftspartner die kalte Schulter zeigen – denn manchmal ist nichts anderes möglich, da dieser nicht vertrauenswürdig genug erscheint.

Zuverlässigkeit in Bezug auf Ehrlichkeit

Manche Dinge verschweigt man etwa, weil sie das Gegenüber zu sehr belasten: Es könnten schwerwiegende Traumata entstehen, oder so mancher könnte sogar auf die Idee kommen, sich eigenhändig zu rächen. Will man ein ernsthaftes Problem vermeiden, verschweigt man so manche Dinge wie sexuellen Missbrauch oder weitere Arten von schlechter Behandlung, damit keine Eskalationen entstehen oder sogar Amokläufe. Manche Dinge verdaut man insgeheim, ohne andere einweihen zu wollen.

Bzw. andersherum gesagt: Wer ganz offen mit Dingen wie sexuellem Missbrauch umgeht , ganz ungeschweift mit dem Thema umging wie dieser Mann, dessen Zitat, allen Widrigkeiten zu trotzen und gleichzeitig zur eigenen Geschichte zu stehen, in diesem Beitrag positiv erwähnt werden soll, wird gern diskriminiert und abgestempelt: Er hätte es ja laut Meinung Erwachsener ja verschweigen können, wenn es in der Runde gerade nicht passt oder keine angenehme Stimmung hinterlässt.

 

Hier das Zitat, das auch in wirklich brenzligen Situationen hilft, die Ohren steif zu halten
Dieser Mensch sagte damals zu mir, viele hätten es darauf angelegt, ihn in den Suizid zu treiben, doch keiner hätte es geschafft. Es war ein Bundeswehrler – diese Menschen haben mit einer ganz anderen Kacke zu kämpfen, doch trotzdem kann man sich etwas abgucken.

Fazit

Als Kind bzw. Teenager habe ich auch noch über Mobbing-Opfer gelacht, doch wird man erwachsen und selbst Opfer von solchen Attacken, bewirkt man mit jeder Gegenwehr oft eher das Gefühl von Hilflosigkeit und demonstriert, dass man nun doch nicht so viel drauf habe. Die Situationen können sehr perfide sein wie in dem obig demonstrierten Beispiel, und oft kommt erst sehr spät die Einsicht auf, dass man sich anders hätte verhalten müssen.

 

Image by bess.hamiti@gmail.com from Pixabay

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