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Ärzte aus dem Ausland: Weniger hilfreich und oft sogar gefährlich, da im Notfall oft Sprachbarrieren entscheiden

Auch, wenn Ärzte aus dem Ausland gut qualifiziert und im Deutschen bewandert sein mögen: In vielen Fällen entscheiden es feine sprachliche Unterschiede in den Skills, ob eine ärztliche Behandlung zu einer Schadenersatz-Forderung oder Lob des Arztes führt.

Arzt zu sein, ist kein attraktiver Job, wenn man betrachtet, welch horrende Summen gefordert werden können, wenn ein Patient sich nicht korrekt behandelt fühlt oder ein Arzt nicht begriffen hat, dass er einer von der falschen Fachrichtung ist – oder dass bei einem Menschen ganz andere Probleme zu einer dummen Situation führen wie etwa extrem lange behördliche Wartezeiten, die auch Familienmitglieder des „Patienten“  in eine dumme Situation bringen.

Traumberuf Arzt?

Aus dem Bilderbuch kennt man den Doktor, der dem Patienten mit der gebrochenen Hand hilft. Doch in der Praxis ihres Berufsalltags können Ärzte oft nicht als das fungieren, was ihre eigentliche Rolle ist: dem Menschen zu helfen.

Stattdessen leiden sie oft unter Schlafmangel, wenn sie Schichtarbeit leisten müssen – oder unter anderen psychischen Erkrankungen, wenn sie ihr Gewissen nicht komplett abgelegt haben. Außerdem zwingen Vorgaben sie zu bestimmten Dingen, sodass dem hippokratischen Eid nicht gerecht geworden werden kann.

Ausländische Ärzte einreisen zu lassen, ist mit Sicherheit keine Lösung für dieses Problem. Wohin soll das führen? Zu zahlreichen Schadenersatzverfahren? Zwar werden sich ärztliche Kollegen ausländerfreundlich zeigen und ggf. den Folgefehler übernehmen – doch auch diesen drohen dann Schmerzensgeldverfahren. Und dann tuckern die Ärzte wieder zurück in ihre Heimatländer? Diese Wendung ist zu vorhersehbar!

Fazit

Genauso, wie manche Leute intuitiv spüren, dass das Autofahren für sie zum extrem teuren Spaß werden würde und sie deshalb lieber ihre Fahrerlaubnis verfallen lassen oder abgeben, kann ich ausländischen Ärzten nur von einer Tätigkeit in einem Land abraten, dessen Sprache sie nicht mit der Muttermilch aufgesogen haben.

 

Anlass für diesen Artikel:

https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/aerzte-ausland-100.html

 

Bild von Yerson Retamal auf Pixabay

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